Finde heraus, wie sich dein Geld mit der Zeit vermehren kann
Entdecke, wie dein Geld für dich arbeiten kann! Mit unserem Zinseszins-Rechner siehst du, wie sich dein Erspartes über die Zeit vermehrt – und das ganz automatisch. Je länger du es liegen lässt, desto mehr kann am Ende dabei heraus kommen.
Wenn du über 10 Jahre, monatlich 100,00€ zu 5.00% investierst, kommst du am Ende auf ein Endkapital von 23.763,28€. Diese setzen sich zusammen aus 17.000,00€ Einzahlungen und 6.763,28€ an Zinsen oder Kapitalerträgen.
Jetzt kostenfrei beraten lassenFinde heraus wie sich dein Geld entwickeln könnte
Der Zinseszins gehört zu den wichtigsten Grundlagen im Finanzbereich. Statt dir deine Zinsen auszahlen zu lassen, werden sie wieder angelegt – und erwirtschaften so selbst neue Zinsen. Anfangs sind die Beträge klein, aber über die Zeit wächst dein Vermögen immer schneller. Ohne dass du etwas tun musst, arbeitet dein Geld für dich.
Albert Einstein nannte den Zinseszinseffekt das „achte Weltwunder“, doch viele unterschätzen, wie stark er wirklich wirken kann. Deshalb haben wir einen Zinseszins-Rechner entwickelt, der dir auf einen Blick zeigt, welches Potenzial langfristiges Sparen hat.
So nutzt du unseren Zinzeszinsrechner
Unser Rechner bietet Dir die Möglichkeit, verschiedene Szenarien durchzuspielen und Dich mit dem Effekt vertraut zu machen. Wir haben das Programm so einfach wie möglich gehalten. Du musst Dich nicht durch ein Formelmeer quälen, sondern siehst mit wenigen Eingaben, welche Stellschrauben entscheidend sind. Du wirst unter anderem sofort sehen, dass die Höhe der Zinserträge – bei bescheidenen Anfangsbeträgen – überschaubar ist. Das ist der Grund für die häufige Missachtung dieses phänomenalen Instruments. Spiele ein wenig herum, Du wirst verblüffende Ergebnisse haben.
Jeder (!) Anlagebetrag, der zu fünf Prozent angelegt wird, hat sich nach gut zwanzig Jahren verdreifacht. Und Du wirst feststellen, dass wirklich Dein Geld arbeitet. Rechne beispielsweise einmal durch, was passiert, wenn Du vom Berufseinstieg bis zum Renteneintritt jeden Monat nur 250 Euro zurücklegst. Bei einem Zinssatz von fünf Prozent hast Du nach 40 Jahren weit über 350.000 Euro. Nur den kleinsten Teil davon - 120.000 Euro - hast Du selbst gespart, der Rest sind Zinsen oder Kapitalerträge.
Der Anlagebetrag
Der Zinseszinseffekt entfaltet seine Kraft von Anfang an – selbst mit kleinsten Beträgen. Klar wäre es ideal, direkt hohe Summen zu investieren, aber auch mit kleinen monatlichen Beiträgen kann man langfristig viel erreichen.
Stell dir vor, du fängst mit 0 Euro an und sparst jeden Monat 100 Euro mit einer Rendite von 5 %. Nach 20 Jahren hast du 24.000 Euro eingezahlt – doch dank Zinsen und Zinseszinsen kommen über 15.000 Euro extra dazu.
Oder du legst einmalig 5.000 Euro zur Geburt deines Kindes an: Nach 22,5 Jahren hat sich der Betrag verdreifacht! Es zeigt sich also – je früher du beginnst, desto mehr kannst du daraus machen.
Deine monatliche Sparrate
Die monatliche Sparrate ist oft eine Herausforderung, denn kaum jemand hat Geld übrig, das er einfach entbehren kann. Doch Vermögensaufbau braucht Zeit, und je mehr du regelmäßig zur Seite legst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Es kann sich lohnen, die eigenen Ausgaben kritisch zu prüfen und unnötige Kosten zu reduzieren.
Warten, bis sich das Geld von selbst vermehrt, bringt dich nicht weiter. Falls es finanziell eng ist, kannst du überlegen, einmal im Jahr einen Teil deines Weihnachts- oder Urlaubsgeldes anzulegen. Sparen bedeutet nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern gibt dir auch im Hier und Jetzt ein besseres Gefühl. Studien zeigen, dass Ersparnisse für mehr Sicherheit und ein sorgenfreieres Leben sorgen.
Die Spardauer
Beim Zinseszins geht es um langfristiges Denken – Vermögensaufbau ist ein Marathon, kein Sprint. Es kann frustrierend sein, regelmäßig kleine Beträge zur Seite zu legen, während in den Medien ständig junge Millionäre präsentiert werden. Solche Schlagzeilen verzerren die Realität und lassen langfristige Sparstrategien unwichtig erscheinen.
Doch genau hier hilft der Zinseszins-Rechner: Er macht sichtbar, wie stark sich dein Geld über die Jahre entwickeln kann. Wenn du konsequent Zinsen oder Dividenden aus Aktien wieder anlegst, wächst dein Vermögen stetig – und mit der Zeit wird der Effekt immer kraftvoller.
Jährlicher Zinzssatz
Dir wird auffallen, dass ein guter Zinssatz wichtig ist. Fünf oder sogar sieben Prozent Rendite machen einen deutlichen Unterschied. Es lohnt sich, eine seriöse Geldanlage mit guter Rendite zu suchen. Es müssen nicht unbedingt Zinsen sein, Du kannst auch in Fonds investieren. Viele Menschen fürchten das Risiko einer Investition. Doch bei weltweit gestreuten Fonds ist das Risiko - im Vergleich zu vielen anderen Anlageformen - deutlich minimiert. Das Geld einfach auf dem Konto zu lassen ist keine Lösung, dort verliert es aufgrund der Inflation kontinuierlich an Wert.
Häufige Fragen zum Zinzeszinseffekt
Immer wieder erreichen uns Fragen zum Zinseszinseffekt. Deshalb haben wir die wichtigsten für dich zusammengestellt – kurz, verständlich und auf den Punkt. Schau dir die häufigsten Fragen und die passenden Antworten dazu an!
Was ist der Unterschied zwischen Zins und Zinseszins?
Wenn du dein Geld in einen ETF-Sparplan investierst, legst du es regelmäßig in einen breit gestreuten Fonds an. Als Rendite erhältst du eine Wertsteigerung und gegebenenfalls Dividenden.Nehmen wir an, du investierst 100 Euro und erzielst eine jährliche Rendite von 5 %. Am Ende des Jahres beträgt dein Depotwert 105 Euro. Lässt du das Geld im Sparplan, wird im nächsten Jahr die Rendite nicht nur auf deine ursprünglichen 100 Euro berechnet, sondern auf den gesamten Betrag von 105 Euro. So wächst dein Vermögen Jahr für Jahr schneller – das ist der Zinseszinseffekt.
Wie beeinflusst die Laufzeit den Zinseszins?
Je länger du investierst, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Dein Vermögen wächst nicht linear, sondern immer schneller mit jeder Zinsperiode. Deshalb lohnt es sich, so früh wie möglich mit dem Sparen zu starten und langfristig dranzubleiben.
Kann der Zinseszins auch negativ sein?
Ja, bei Schulden wirkt der Zinseszinseffekt in die entgegengesetzte Richtung. Du zahlst nicht nur Zinsen auf den ursprünglichen Kreditbetrag, sondern auch auf bereits angefallene Zinsen – dadurch wächst die Schuldenlast immer weiter.
Gibt es eine maximale Grenze für den Zinseszins?
Theoretisch gibt es keine Grenze, praktisch aber schon. Der Zinseszinseffekt sorgt für exponentielles Wachstum, doch in der Realität wird dieses durch Faktoren wie Inflation oder wirtschaftliche Entwicklungen beeinflusst. Langfristig gleichen sich Schulden und Vermögen immer wieder aus. Außerdem spart niemand nur, um Geld anzuhäufen – es wird genutzt, um ein Haus zu kaufen, die Ausbildung der Kinder zu finanzieren oder in eine Geschäftsidee zu investieren.